oder F**K OFF! Ich schick doch ein Päckchen!
Wie einige von euch vielleicht wissen, ist eins der Dinge über die ich mich bei dieser Reise wirklich gefreut habe, die zwei Koffer Freigepäck. Das und das ich diesmal generell mehr Budget haben werde als vor fünf Jahren und deswegen mehr einkaufen / reisen kann.
Das und die zwei Koffer und ich war sicher, dass ich mir diesmal kein Päckchen schicken muss.
Wie sagt man so schön? Da habe ich die Rechnung wohl ohne den Wirt gemacht.
Oder die Wirtin... oder schlicht, mich selbst...
Oh und ohne China...
Aber zurück zum Thema. Himeji.
Am Wochenende habe ich mit meinen beiden Österreicherinnen einen Ausflug nach Himeji gemacht. Himeji ist eine kleine Stadt in der nähe von Osaka (ca. eine Stunde von Umeda entfernt) und besonders berühmt für sein Schloss. Laut Reiseführer und einigen Japanern die ich so kenne, angeblich das schönste Schloss Japans. Noch dazu wurde es gerade renoviert und ist erst seit März wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
Außerdem gibt es in Himeji auch noch die Filmstädte, wo sie unter anderem The last samurai gedreht haben, aber da die etwas außerhalb liegt und wir es zeitlich nicht hin geschafft haben, sei das nur am Rande erwähnt.
Allerdings muss ich sagen, rückblickend betrachtet, hätte ich lieber die Filmstädte als das Schloss gesehen.
Naja von außen schon, aber das wir zwei Stunden (!!) angestanden haben
nur um rein zu kommen und uns drinnen dann mit den selben Pappnasen weiter durch zu drängeln, das hätten wir uns sparen können.
Besonders weil (spoiler!), das scheiß Ding LEER ist!
Komplett, absolut leer...
Ich mein, ja, ich weiß, in Japan gab es früher nicht wirklich Möbel, aber man hätte doch wenigstens die Möbel die es gab, aufbauen können. Und wenn es requisiten sind.
Oder eine kleine Ausstellung, wer wie wann warum dort geherrscht hat. Oder von mir aus eine über die Renovierung des Schlosses, auf die sie ja so stolz sind.
Aber einfach nur sieben Stockwerke lang ein leeres Gebäude vor zu zeigen und dafür auch noch Eintritt zu verlangen, ist echt hart.
Es gibt am Eingang zwar ein kleines Pamphlet in dem einige Informationen stehen, aber irgendwie ist das auch nicht genug...
Zum Beispiel steht da drin, das die einzigen zwei Toiletten der ganzen Anlage im Hauptgebäude sind, es allerdings keinerlei anzeichen gibt das diese jeh benutzen wurden.
Was sie statt dessen benutzt haben?
Keine Ahnung, die Antwort stand nicht im Pamphlet.
Warum ich euch davon jetzt kein Foto zeige?
Nun, liebe Freunde, weil dies natürlich einer der Räume war die man nicht besichtigen konnte.
Es wäre ja auch eine Schande gewesen, wenn ich auf diesem Rundgang etwas anderes gesehen hätte, als hübsche leere Räume.
Wobei, lasst uns nicht übertreiben, etwas anderes gab es zu sehen.
Vor, ich glaube ca. 100 Jahren (oder mehr, ich bin zu faul nach zu lesen), wurde einer der Schreine von außen in das oberste Stockwerk verlegt.
Du wirst also, sieben Stockwerke lang, die Treppen immer weiter nach oben gescheucht, nur um, oben angekommen, einen winzigen Schrein zu sehen, der nicht größer war als unser Esszimmertisch. Und wegen der Menschenmassen hatte man genau zwei Sekunden um Geld rein zu werfen, kurz zu klatschen und dann den Weg nach unten wieder an zu treten.
uiiiii toll...
Um fair zu bleiben, das Gebäude ist hübsch. Es ist schnee weiß, mit schwarzen Umrandungen und alles in allem sieht es aus wie gemalt.
Aber den Eintritt hätten wir uns wirklich schenken können.
So, warum also war der Trip trotzdem ein so großer Erfolg, obwohl die Hauptatraktion so ein großer Reinfall war?
Der Grund dafür, lag vor dem Schloss. Auf einem Platz auf dem ein Flohmarkt stattfand.
Lasst mich euch unseren Fehler in einem kleinem Dialog näher bringen:
Melli: "Die Kisten auf dem Boden dort sehen interessant aus, was da wohl drinne ist?"
Ich: "Lass uns doch nachsehen, Zeit haben wir."
Melli: "Oh! Kimonos! Wie viel die wohl kosten?"
Ich: "Lass uns doch nachfragen, fragen kostet nichts und dann wissen wir es."
Ich zur Verkäuferin: "Entschuldigung, wieviel kosten diese Kimonos?"
Verkäuferin: "Oh diese dort? Die sind leider ein bisschen teuer..."
allgemein deprimierende Gesichter
"... aber ich habe noch diese hier, die kosten nur 100 Yen!"
And we were DOOMED!
Für die jenigen von euch die es nicht wissen, 100 Yen sind ca. 80 cent...
Ich wiederhole, 80 cent!
Kommentar meiner Mutter: "Also hast du jetzt einen Kimono." (Feststellung, keine Frage)
Meine Antwort: "Einen oder zwei oder drei, wo ist da der Unterschied?"
Und das bringt uns zurück zum Anfang, in dem ich erklärt habe: Ich glaube ich muss jetzt doch ein Päckchen nach Hause schicken.
Yaaaaaaaay....
Naja, noch ist es noch nicht ganz so weit. Wer weiß? Vielleicht kauf ich auch einfach ab jetzt nichts mehr ein. *fängt manisch an zu kichern* Ja genau, dass ist der Plan! *kichert immer noch*
Abgesehen davon übrigens haben wir in Himeji auch noch Katzen gestreichelt
und ein Ninja Partfait gegessen,
weil: AWESOME!
Aber das nur so am Rand ;)
Dieser Blog umfasst mein Aufenthalt an der Asahi-Nihongo in Fukuoka von Septeber 2009 bis März 2010 sowie meiner Reise nach China und dem darauf folgenden drei monatigen Aufenthalt in Osaka von März bis Juni 2015. P.S.: Derzeit habe ich einige Probleme mit dem Internet und dem damit verbundenen Hochladen von Fotos... Ich hoffe allerdings das ich es bald beheben kann... Bis dahin gibt es immernoch Instagram! @books_polished
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Sonntag, 12. April 2015
Mittwoch, 25. März 2015
SH Tag 2: Gestern neu, heute alt
Kennt ihr das, wenn ihr eigentlich richtig seit und eigentlich auch wisst das ihr richtig seit, denn irgendwann habt ihr euch ja aus einem bestimmten Grund für diesen Weg entschieden und dann auf einmal glaubt ihr seit Falsch und in die komplett andere Richtung lauft, nur um eine Stunde später zu merken, dass ihr nun falsch seit und vorher richtig wart? Nein? Nur ich? Ok...
Nicht ganz durch gesehen? Kein Problem... Dieser Satz war ungefähr so umständlich wie mein hin und her und im Kreis gelaufe heute den ganzen Tag.
Irgendwie konnte ich heute nicht einmal von einem Punkt zum Anderen gelangen, ohne mich zwischendurch "ein bisschen" zu verlaufen.
Was jetzt nicht umbedingt soooo schlimm ist, da ich auf diese Art heute kreuz und quer durch die Altstadt gelaufen bin und sie so ausführlich bewundern konnte.
Sie hat wirklich noch mal ein ganz anderes Flair als der Rest der Stadt und ich finde es schade, dass mein Reiseführer sagt, dass sie wohl auch in naher Zukuft Stück für Stück abgerissen werden soll um noch mehr Hochhäusern platz zu machen.
Ich mag Hochhäuser ja und ich mag den Retrofutoristischen Style der Hochhäuser hier in Shanghai, aber ein bisschen Charme darf man sich bei all der Modernität ruhig noch zugestehen.
In der Altstadt liegt unteranderem die Dongtai Road, die im Grunde genommen, aus einem langem Flohmarkt besteht. Ich habe jetzt Mitbringsel für meinen Vater und für beide Brüder.
Hey Lui! Kleiner Test ob du das hier liest: wenn du errätst was es ist, bekommst du einen Bonus ;)
Der Flohmarkt war echt wirklich cool und ich glaube, mein Vater könnte sich dort dumm und dusselig kaufen, wenn man ihn lassen würde. Gut, ich gebs zu, ich auch... aber dazu reicht leider mein Budget nicht aus. Einfach schon deshalb, weil sie mich sehen und mir gleich den dreifachen Preis aufquatschen wollen...
Mit ein bisschen handeln, konnte ich sie aber zumeist wenigstens auf einen Preis runter bekommen den ich mir leisten konnte/wollte. Jetzt muss ich nur noch dafür sorgen, dass es nicht kaputt geht.
Zwischendurch habe ich übrigens zwei liebe Chinesinnen getroffen, die mich gefragt haben ob ich ein Foto von ihnen machen kann. Was ja prinzipiell kein Problem wäre, wenn sie es nicht auf chinesisch gefragt hätten. Wie sie mir danach erklärten, sehe ich anscheinend Chinesisch aus.
Öhm... ich glaube nicht? Ich sags ja, komische Chinesen...
Danch ging es mal wieder im zick-zack-Muster durch die Altstadt auf der Suche nach der "Shanghai Old Street" und theoretisch auch dem Yuyuan Garden.
Die Old Street hab ich dann übrigens sogar noch gefunden.
Da sie allerdings nicht aus einer Straße sondern aus mehreren Straßen und Seitenstraßen besteht, bin ich mir nicht sicher ob ich am falschen Ort für den Garten war oder ob das Tor dorthin einfach nur zu, weil es zu spät war. Ohne Handy/Uhr fehlt mir auch irgendwie das richtige Maß für Zeit bei solchen Dingen.
Die Old Street war allerdings ein Erlebnis für sich. So viele Massen an Touristen und dazugehörige Shops und Straßenverkäufer und noch ein paar mehr Touristen.
Aber wenigstens sind die Gebäude auf Alt-Chinesisch gemacht und sehen hübsch aus.
Im Moment sitze ich mal wieder in meinem Zimmer und versuche raus zu finden, wie ich doch endlich mal wieder diese Beiträge auch hochladen könnte.
Wenigstens bin ich heute mal früher wieder zurück, so das gerade auch meine Mitbewohnerinnen Zuhause sind und ich mich mit Ihnen unterhalten kann ;)
Es sind alles sher nette Mädchen, auch wenn nur eine von Ihnen fließend englisch spricht und leider keine von ihnen Ahnung von Proxys oder VPNs hat.
P.S.: Ich habe heute übrigens rausgefunden, dass es eine Internetseite gibt, auf der die chinesische Polizei gefundene Gegenstände postet. Mein Handy ist bisher noch nicht dabei, aber vllt. sollte ich in die Nanjing Road gehen und versuchen an das iPhone6 zu kommen, dass dort verloren wurde?
Nicht ganz durch gesehen? Kein Problem... Dieser Satz war ungefähr so umständlich wie mein hin und her und im Kreis gelaufe heute den ganzen Tag.
Irgendwie konnte ich heute nicht einmal von einem Punkt zum Anderen gelangen, ohne mich zwischendurch "ein bisschen" zu verlaufen.
Was jetzt nicht umbedingt soooo schlimm ist, da ich auf diese Art heute kreuz und quer durch die Altstadt gelaufen bin und sie so ausführlich bewundern konnte.
Sie hat wirklich noch mal ein ganz anderes Flair als der Rest der Stadt und ich finde es schade, dass mein Reiseführer sagt, dass sie wohl auch in naher Zukuft Stück für Stück abgerissen werden soll um noch mehr Hochhäusern platz zu machen.
Ich mag Hochhäuser ja und ich mag den Retrofutoristischen Style der Hochhäuser hier in Shanghai, aber ein bisschen Charme darf man sich bei all der Modernität ruhig noch zugestehen.
In der Altstadt liegt unteranderem die Dongtai Road, die im Grunde genommen, aus einem langem Flohmarkt besteht. Ich habe jetzt Mitbringsel für meinen Vater und für beide Brüder.
Hey Lui! Kleiner Test ob du das hier liest: wenn du errätst was es ist, bekommst du einen Bonus ;)
Der Flohmarkt war echt wirklich cool und ich glaube, mein Vater könnte sich dort dumm und dusselig kaufen, wenn man ihn lassen würde. Gut, ich gebs zu, ich auch... aber dazu reicht leider mein Budget nicht aus. Einfach schon deshalb, weil sie mich sehen und mir gleich den dreifachen Preis aufquatschen wollen...
Mit ein bisschen handeln, konnte ich sie aber zumeist wenigstens auf einen Preis runter bekommen den ich mir leisten konnte/wollte. Jetzt muss ich nur noch dafür sorgen, dass es nicht kaputt geht.
Zwischendurch habe ich übrigens zwei liebe Chinesinnen getroffen, die mich gefragt haben ob ich ein Foto von ihnen machen kann. Was ja prinzipiell kein Problem wäre, wenn sie es nicht auf chinesisch gefragt hätten. Wie sie mir danach erklärten, sehe ich anscheinend Chinesisch aus.
Öhm... ich glaube nicht? Ich sags ja, komische Chinesen...
Danch ging es mal wieder im zick-zack-Muster durch die Altstadt auf der Suche nach der "Shanghai Old Street" und theoretisch auch dem Yuyuan Garden.
Die Old Street hab ich dann übrigens sogar noch gefunden.
Da sie allerdings nicht aus einer Straße sondern aus mehreren Straßen und Seitenstraßen besteht, bin ich mir nicht sicher ob ich am falschen Ort für den Garten war oder ob das Tor dorthin einfach nur zu, weil es zu spät war. Ohne Handy/Uhr fehlt mir auch irgendwie das richtige Maß für Zeit bei solchen Dingen.
Die Old Street war allerdings ein Erlebnis für sich. So viele Massen an Touristen und dazugehörige Shops und Straßenverkäufer und noch ein paar mehr Touristen.
Aber wenigstens sind die Gebäude auf Alt-Chinesisch gemacht und sehen hübsch aus.
Im Moment sitze ich mal wieder in meinem Zimmer und versuche raus zu finden, wie ich doch endlich mal wieder diese Beiträge auch hochladen könnte.
Wenigstens bin ich heute mal früher wieder zurück, so das gerade auch meine Mitbewohnerinnen Zuhause sind und ich mich mit Ihnen unterhalten kann ;)
Es sind alles sher nette Mädchen, auch wenn nur eine von Ihnen fließend englisch spricht und leider keine von ihnen Ahnung von Proxys oder VPNs hat.
P.S.: Ich habe heute übrigens rausgefunden, dass es eine Internetseite gibt, auf der die chinesische Polizei gefundene Gegenstände postet. Mein Handy ist bisher noch nicht dabei, aber vllt. sollte ich in die Nanjing Road gehen und versuchen an das iPhone6 zu kommen, dass dort verloren wurde?
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