Dieser Blog umfasst mein Aufenthalt an der Asahi-Nihongo in Fukuoka von Septeber 2009 bis März 2010 sowie meiner Reise nach China und dem darauf folgenden drei monatigen Aufenthalt in Osaka von März bis Juni 2015. P.S.: Derzeit habe ich einige Probleme mit dem Internet und dem damit verbundenen Hochladen von Fotos... Ich hoffe allerdings das ich es bald beheben kann... Bis dahin gibt es immernoch Instagram! @books_polished
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Samstag, 28. März 2015
Fazit Shanghai, Shanghai Fazit
Die Stadt:
Nachdem wir meine Beziehung zu Pudong an anderer Stelle bereits ausführlicher behandelt haben, möchte ich hier lieber über den allgemein Eindruck berichten.
Ohne mit Vorwürfen um mich werfen zu wollen, aber was als erstes auffiehl, nach dem Umzug von Hongkong nach Shanghai, war die allgemeine Unhöflichkeit. Da stehe ich, mit Koffer und großen Treckingrucksack an der U-Bahn Tür und möchte aussteigen und ich kann nicht, weil alle Menschen von außen versuchen sich rein zu quetschen.
Es ist eine Ellenbogen Mentalität, die sich auch durch den Rest der Stadt zieht. Versteht mich nicht falsch, es gibt auch einige Ausnahmen, wie die lieben Damen an der Rezeption in meinem Hostel oder die Mädels aus meinem Dorm und auch ein paar Fremde auf der Straße, aber überwiegend sind viele einfach nur Kackendreist.
Wenn du an einem Schalter anstehst, solltest du in Shanghai niemals Abstand halten. Was in Deutschland als höflich gilt um dem anderen nicht aufs Geld zu starren, ist hier das Symbol für Andere das du gar nicht wirklich anstehst.
Wenn man diese Regeln allerdings einmal für sich erkannt hat, wird das Leben einfacher.
Man muss einfach auch ein bisschen dreist sein. Dann höre ich halt zu, wie der Mann vorher seine Probleme dem Beamten erzählt, dann rolle ich halt jemanden meinen Koffer über den Fuß. Interessanterweise hat sicher darüber niemand beschwert.
Aber warum auch beschweren, wenn es doch nur das gewohnte Muster ist?
Auch abgesehen von den Menschen, ist Shanghai bei weitem nicht so Touristen freundlich wie Hongkong. Zwar gibt es auch hier überall WiFi der Regierung, allerdings muss man sich dafür mit seiner Handynummer registrieren und das funktioniert nur mit einer chinesischen SIM-Karte. Es gibt zwar auch immer noch andere WiFi wie in großen Shoppingcentern und Apple Stores in die man auch als Ausländer rein kommt, aber es ist doch sehr ärgerlich, da "iShanghai" wirklich überall vertreten ist.
Auch die U-Bahn ist noch nicht ganz auf dem Niveau von Hongkong. Es gibt zwar Karten die anzeigen, welcher Ausgang wohin führt, aber aus irgendeinem obskuren Grund, hängen die Meisten davon in den Bereich, dem man passiert, wenn man die U-Bahn schon verlassen hat und somit gar nicht mehr so viel Auswahl.
Und dann ist zu allem überfluss die Information auf der Karte auch noch in Chinesisch. Sehr hilfreich, wirklich...
Alles in allem fällt Shanghai in der Ausländerfreundlichkeit eher schlecht aus, was nicht behauptet das es eine schlechte Stadt ist.
Es gibt viel Geschichte und viele kleine interessante Ecken zu betrachten.
Ich mag Shanghai wirklich sehr. Sogar Pudong (oder zumindest die Skyline). Aber ich mag Hongkong einfach ein bisschen lieber.
Mein Hostel:
Mingtown oh Mingtown! Warum denn nur oh Mingtown!
Warum mussten sich unsere Wege trennen?
Nein jetzt mal im Ernst, mein Hostel in Shanghai? Total geil!
Abgesehen davon, dass ich bei den 4,50€ pro Tag nicht viel erwartet habe und es deswegen nur gut werden konnte. Die Räumlichkeiten wirken alle frisch, sauber und liebevoll eingerichtet. Es hat alles einen kleinen femininen Touch, aber das ist wohl nichts worüber ich mich jetzt beschweren würde. Die Zimmer bieten genug Platz um von jedem sein Zeug unter zu bringen und die Betten sind auch sehr groß.
Aber wie bei jeder großen Liebe, gibt es auch hier kleine Probleme wenn man genauer hinsieht. Die Matratzen der Betten sind so dünn, dass es sich schon fast so anfühlt, als würde man auf purem Holz schlafen. Ich bin generell mehr mals in der Nacht aufgewacht, weil mir irgendwas weh tat und ich mich umlegen musste...
Wenn ich hier länger bleiben müsste, würde ich definitiv nach einer Zusatzmatratze oder Decke fragen, aber für die paar Tage konnte man auch so überleben.
Die Andere Problemzose war die Dusche. Leider hat bei der Konstruktion jemand vergessen, dass man in eine Hosteldusche im Durchschnitt nicht nackt rennt, sondern Kleidung dabei hat, die auch am Besten nicht nass werden sollte. Der Einzige "sichere" Abstellplatz wäre draußen auf dem Gang gewesen, an dem jeder vorbei kommt.
Aber auch hierbei haben sich die unterschiedlichensten Lösungen gefunden.
Meine eine Mitbewohnerin zum Beispiel, hatte eine große schwarze Tüte in der sie alle ihre Sachen während des duschens unterbringen konnte.
Andere, wie ich, haben sich schlicht darauf beschränkt den Hahn und nicht nen Duschkopf zu benutzen. Dadurch wird das Duschen zwar unbequemer, aber man wird trotzdem sauber und das Wasser spritzt nicht so sehr, so das man imer noch Dinge mit hinein nehmen kann.
Und mein dritter Meckerpunkt: Auch sie wollten eine Deposit von 100Yuan. Ich habe ja nichts dagegen, wenn sie eine haben wollen, aber sagt das doch einfach vorher! Was ist daran so schwer?
Montag, 23. März 2015
Hongkong ein Fazit
Die Stadt:
Ich mag Hongkong.
Es ist erstaunlich sauber für eine (asiatische) Großstadt. Oder zumindest im Vergleich mit meinen Erfahrungen in Thailand und Kambotscha. Ich bin außerdem auch nicht der Meinung das es zu viele Menschen sind. Aber das kann schlicht und einfach auch daran liegen, dass ich kein Problem mit Menschenmassen habe.
Der Kontrast zwischen alt und neu, ist, finde ich zumindest, gar nicht mal so markant, viel krasser finde ich den Übergang von Stahl und Beton zu grünen Fächen und der Natur. Überall zwischendurch findet man Bäume und Parks und wenn man ein bisschen weiter raus fährt, gibt es sogar ganze Naturparks und Inseln wie Cheung Chau, auf denen Auto fahren (bis auf Polizei und Feuerwehr) komplett verboten ist.
Es ist faszinierend wie grün eine Milionenmetropole sein kann und ich finde, einige andere Städte, sollten sich daran ruhig ein Beispiel nehmen!
Die Menschen sind nett, wenn auch mit einer natürlichen Skepsis Fremden gegenüber, aber nicht auf eine schlechte Art und Weise. Ich weiß nicht wie ich das genau beschreiben soll.
Es gibt überall in der Stadt gratis WiFi von unterschiedlichen Anbietern. Einige für unbegrenzte Zeit, andere nur für 20 oder 30min am Tag. Was ich jetzt allerdings nicht so schlimm finde, da man sich als Tourist immer fort bewegt und beim nächsten Rastplatz gibt es schon wieder ein neues WiFi. An den großen Touristen Punkten, gibt es sogar das offizielle gratis W-Lan der Regierung!
Ich sag doch, alles in Allem sehr Touristenfreundlich die Stadt.
In der U-Bahn gibt es an jeder Station Karten, die einem Zeigen wo man ist und an welchen Ausgängen man welche Touristenatraktionen finden kann.
Sehr nützlich und etwas, was sich Berlin ruhig auch mal anschaffen könnte!
Genauso wie das systematische Durchnummerieren der Ausgänge. Nicht nur für Touristen ist es einfacher sich zu merken Ausgang "N4" zu benutzen.
Das einzige was ich Hongkong nicht verzeihen kann, sind seine Berge. Aber ich mag Kowloon eh viel mehr als Central.
Ich habe schon damals in Budapest gelernt, dass es nichts bringt im Stadtteil mit der schönen Skyline zu wohnen, da man sie dann niemals selber zu Gesicht bekommt. Da wohne ich lieber in Kowloon (oder Pest), habe den Ausblick auf den schönen Stadtteil, wohne dann aber dort, wo auch andere "normale" Menschen wohnen und man es sich auch leisten kann was zu unternehmen.
Das einzige was einem relativ schnell auf die Nerven geht in Kowloon sind die Inder und Afrikaner die einem versuchen alles Mögliche zu verkaufen. Seien es nun gefälschte Handtaschen oder Gras oder Hotelzimmer. Das einzig gute war, dass sie nach drei Tagen so langsam wussten, dass ich kein Interesse daran hatte ihnen irgendetwas ab zu kaufen und si emich somit immer mehr in Ruhe liesen. Aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein und ich wurde lediglich besser darin sie zu ignorieren.
Mein Hostel:
Was soll man sagen, zu einem Block mit mehreren kleinen Mieteinheiten, die allesamt von unterschiedlichen Hostelunternehmen aufgekauft wurden?
Es war... interessant?
Nein ehrlich. Gegen die Zimmer ist absolut nichts ein zu werfen. Sie sind klein, aber das wusste ich vorher. Ich hatte mein eigenes Bad und es war sogar sauber! Kein sichtbarer Schimmel, keine komischen flecken auf den Bettlacken und vor allem: keine Tiere!
Von meinem Minifenster, dass auf die nächste Häuserwand zeigt, hatte ich bereits vorher berichtet und ich muss sagen, auf die Dauer vermisst man das Tageslicht schon.
(Blick aus dem Fenster nach oben)
Vorallem wenn es darum geht morgens auf zu stehen. Aber für ein paar Nächte ist es vollkommen in Ordnung. Mehr Probleme hatte ich, als ich die ersten paar Kleidungsstücke waschen wollte. Aber auch dass lies sich dadurch regeln, dass ich ihr einfach längere Zeit zum trocknen eingeräumt habe. Irgendwie geht alles!
Das einzige was mich wirklich gestört hat, war, dass es 1. mehr gekostet hat als im Internet ausgeschrieben... aber was will man machen wenn man nach Mitternacht in einer fremden Stadt vor einem Rezeotionisten steht der Geld verlangt? Man zahlt es... Sauer war ich trotzdem...
2. Dazu wollte er auch noch eine Deposit haben, von der vorher nicht die Rede war... Ich habe das Geld zwar ohne Probleme zurück bekommen, aber ich hatte Glück dass er für die Deposit auch andere Währungen akzeptiert, denn sonst hätte ich nicht genug Hongkong Dollar im Gepäck gehabt.
3. hat mich am meisten gestört... das Internet... Auch hier hatte er noch mal extra Geld von mir haben wollen, dafür das ich in meinem Zimmer Zugang zum Internet habe, aber das war schlicht und einfach nicht drin. Also habe ich jeden Abend, zusammen mit ein paar anderen Bewohnern des Hostels vor der Rezeption kampiert und ihr dortiges gratis Internet zu benutzen. Saßen wir halt im Weg herum, ist mir doch egal! :P
Ich mag Hongkong.
Es ist erstaunlich sauber für eine (asiatische) Großstadt. Oder zumindest im Vergleich mit meinen Erfahrungen in Thailand und Kambotscha. Ich bin außerdem auch nicht der Meinung das es zu viele Menschen sind. Aber das kann schlicht und einfach auch daran liegen, dass ich kein Problem mit Menschenmassen habe.
Der Kontrast zwischen alt und neu, ist, finde ich zumindest, gar nicht mal so markant, viel krasser finde ich den Übergang von Stahl und Beton zu grünen Fächen und der Natur. Überall zwischendurch findet man Bäume und Parks und wenn man ein bisschen weiter raus fährt, gibt es sogar ganze Naturparks und Inseln wie Cheung Chau, auf denen Auto fahren (bis auf Polizei und Feuerwehr) komplett verboten ist.
Es ist faszinierend wie grün eine Milionenmetropole sein kann und ich finde, einige andere Städte, sollten sich daran ruhig ein Beispiel nehmen!
Die Menschen sind nett, wenn auch mit einer natürlichen Skepsis Fremden gegenüber, aber nicht auf eine schlechte Art und Weise. Ich weiß nicht wie ich das genau beschreiben soll.
Es gibt überall in der Stadt gratis WiFi von unterschiedlichen Anbietern. Einige für unbegrenzte Zeit, andere nur für 20 oder 30min am Tag. Was ich jetzt allerdings nicht so schlimm finde, da man sich als Tourist immer fort bewegt und beim nächsten Rastplatz gibt es schon wieder ein neues WiFi. An den großen Touristen Punkten, gibt es sogar das offizielle gratis W-Lan der Regierung!
Ich sag doch, alles in Allem sehr Touristenfreundlich die Stadt.
In der U-Bahn gibt es an jeder Station Karten, die einem Zeigen wo man ist und an welchen Ausgängen man welche Touristenatraktionen finden kann.
Sehr nützlich und etwas, was sich Berlin ruhig auch mal anschaffen könnte!
Genauso wie das systematische Durchnummerieren der Ausgänge. Nicht nur für Touristen ist es einfacher sich zu merken Ausgang "N4" zu benutzen.
Das einzige was ich Hongkong nicht verzeihen kann, sind seine Berge. Aber ich mag Kowloon eh viel mehr als Central.
Ich habe schon damals in Budapest gelernt, dass es nichts bringt im Stadtteil mit der schönen Skyline zu wohnen, da man sie dann niemals selber zu Gesicht bekommt. Da wohne ich lieber in Kowloon (oder Pest), habe den Ausblick auf den schönen Stadtteil, wohne dann aber dort, wo auch andere "normale" Menschen wohnen und man es sich auch leisten kann was zu unternehmen.
Das einzige was einem relativ schnell auf die Nerven geht in Kowloon sind die Inder und Afrikaner die einem versuchen alles Mögliche zu verkaufen. Seien es nun gefälschte Handtaschen oder Gras oder Hotelzimmer. Das einzig gute war, dass sie nach drei Tagen so langsam wussten, dass ich kein Interesse daran hatte ihnen irgendetwas ab zu kaufen und si emich somit immer mehr in Ruhe liesen. Aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein und ich wurde lediglich besser darin sie zu ignorieren.
Mein Hostel:
Was soll man sagen, zu einem Block mit mehreren kleinen Mieteinheiten, die allesamt von unterschiedlichen Hostelunternehmen aufgekauft wurden?
Es war... interessant?
Nein ehrlich. Gegen die Zimmer ist absolut nichts ein zu werfen. Sie sind klein, aber das wusste ich vorher. Ich hatte mein eigenes Bad und es war sogar sauber! Kein sichtbarer Schimmel, keine komischen flecken auf den Bettlacken und vor allem: keine Tiere!
Von meinem Minifenster, dass auf die nächste Häuserwand zeigt, hatte ich bereits vorher berichtet und ich muss sagen, auf die Dauer vermisst man das Tageslicht schon.
(Blick aus dem Fenster nach oben)
Vorallem wenn es darum geht morgens auf zu stehen. Aber für ein paar Nächte ist es vollkommen in Ordnung. Mehr Probleme hatte ich, als ich die ersten paar Kleidungsstücke waschen wollte. Aber auch dass lies sich dadurch regeln, dass ich ihr einfach längere Zeit zum trocknen eingeräumt habe. Irgendwie geht alles!
Das einzige was mich wirklich gestört hat, war, dass es 1. mehr gekostet hat als im Internet ausgeschrieben... aber was will man machen wenn man nach Mitternacht in einer fremden Stadt vor einem Rezeotionisten steht der Geld verlangt? Man zahlt es... Sauer war ich trotzdem...
2. Dazu wollte er auch noch eine Deposit haben, von der vorher nicht die Rede war... Ich habe das Geld zwar ohne Probleme zurück bekommen, aber ich hatte Glück dass er für die Deposit auch andere Währungen akzeptiert, denn sonst hätte ich nicht genug Hongkong Dollar im Gepäck gehabt.
3. hat mich am meisten gestört... das Internet... Auch hier hatte er noch mal extra Geld von mir haben wollen, dafür das ich in meinem Zimmer Zugang zum Internet habe, aber das war schlicht und einfach nicht drin. Also habe ich jeden Abend, zusammen mit ein paar anderen Bewohnern des Hostels vor der Rezeption kampiert und ihr dortiges gratis Internet zu benutzen. Saßen wir halt im Weg herum, ist mir doch egal! :P
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