Okita hat mich letztens gefragt ob ich nicht diesen Freitag mit ihm und Herrn Strauch trinken gehen möchte und wie könnte ich etwas anderes sagen als "Ja!"?
Ursprünglich war der Plan gewesen in Yuso in eine Osaka typische Bar zu gehen, aber die war leider schon voll, also endeten wir in Plan B: einer Okinawa typischen Bar.
Ich weiß nicht genau warum Okinawa der Plan B für Osaka war, aber ich beschwere mich jetzt einfach mal nicht.
Seit Yoshito unserem Austauschschüler aus Okinawa, hatte ich einiges über ihre Spezialitäten gehört, aber bisher noch keine davon probiert.
Also wurde aus einem Trinkabend irgendwie ein Essabend.
Keine Sorge es gab immer noch Alkohol. Vorzugsweise Sake aus Okinawa in Gläsern aus Okinawa.
(das Grüne!)
Aber bei so viel Essen ist es schwer wirklich betrunken zu werden.
Ich kann nicht mehr ganz nachvollziehen was ich alles gegessen habe, aber es gab ein paar wirklich lustige Sachen dazwischen.
Hier einpaar Dinge von denen ich Fotos gemacht habe:
Etwas das mir mit "Seetrauben" übersetzt wurde. Die kleinen Perlen poppen wenn man sie zerbeist und schmecken leicht süßlich und sehr lecker.
Sashimi, gemacht aus Fisch aus Okinawa.
(Seht euch die Haut an!)
Goya, eine Art Gurke aus Okinawa in einem Omlett.
Soba mit Schweinefleisch. (auch sehr lecker aber an dem Punkt war ich schon echt voll)
Als Abschluss ging es nach diesem Fressgelage noch in ein Café in Umeda für ein Stück Apfelkuchen und Kaffee.
Ich weiß nicht ganz, was diesen Umzug verursacht hat, aber der Kuchen war echt lecker!
P.S. unsere Abschließende Rechnung in dem Restaurant lag bei ungefähr 120€ und obwohl ich mit viel gerechnet hatte (ich kenne meine Japaner...), war ich doch sehr froh als Herr Strauch die Rechnung für uns drei übernahm.
Eigentlich wollte ich als Ausgleich zumindest den Kuchen zahlen, aber hier war dann Okita schneller als ich.
Jetzt fühl ich ein bisschen schlecht, aber ich finde schon noch eine Möglichkeit das irgendwie wieder gut zu machen und wenn es ein Kaffee in der Mittagspause ist! :D
Dieser Blog umfasst mein Aufenthalt an der Asahi-Nihongo in Fukuoka von Septeber 2009 bis März 2010 sowie meiner Reise nach China und dem darauf folgenden drei monatigen Aufenthalt in Osaka von März bis Juni 2015. P.S.: Derzeit habe ich einige Probleme mit dem Internet und dem damit verbundenen Hochladen von Fotos... Ich hoffe allerdings das ich es bald beheben kann... Bis dahin gibt es immernoch Instagram! @books_polished
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Freitag, 17. April 2015
Dienstag, 14. April 2015
Catcafe - süß oder beängstigend?
Viele von euch haben sicherlich schon von ihnen gehört oder waren in einem der unzähligen Ableger davon in Europa.
Budapest hat ein ganz süßes, relativ großes in der Nähe der Bassilika, Berlin hat ein kleines, mit ich glaube lediglich zwei Katzen und in Beijing habe ich auch so einige gesehen.
(Ist euch mal mein Hang zu Städten mit "B" aufgefallen? Nur so am Rand...)
Nun, sie alle haben dem Original gegenüber einen großen Vorteil, ihre Katzen sind echt.
Versteht mich nicht falsch, die Katzen in dem Catcafe waren auch "echt", in dem Sinne, dass sie geatmet haben und am Leben waren, aber alles andere...
Sie hatten überhaupt keinen Spiel- oder Jagdtrieb mehr. Glaubt mir, ich hab es versucht...
Ob es ihnen schlicht und ergreifend ausgetrieben wurde oder ob sie, wie ich glaube, einfach alle auf irgendeiner Droge sind, kann ich so nicht sagen. Aber als Katzenbesitzerin tat mir dieser Anblick in der Seele weh.
Der einzige Moment wo wenigens ein paar von ihnen lebendig gewirkt haben, war als ich ihnen ein paar Leckerlies gab.
Allerdings war auch das eher Zombiehaft. Sie rochen das Essen, kamen zu mir und blieben vor mir stehen.
Wenn ich es doch jemand anderen gegeben habe: Okay...
Wenn sie es bekommen haben: (ein bisschen fröhlichereres) Okay.
Kommt schon, selbst wenn ihr keine Katzenbesitzer seit, wisst ihr das dies kein natürliches Verhalten ist.
Wenn sie sich nicht gerade nicht um Essen gestritten haben, haben sie etweder Dinge angestarrt, sind spazieren gegangen (keine Sorge, dass waren nicht viele) oder haben irgendwo geschlafen.
Wenn du sie vorher gefüttert hast, sind sie vorzugsweise direkt auf dir drauf eingeschlafen.
Nach meiner Leckerlieaktion lagen drei Katzen auf meinem Schoß.
(das Bild entstand ein bisschen später da war die weiße schon weiter gerobbt)
Allerdings kann auch das gruselig sein.
Ein Japaner neben mir hatte eine Decke auf dem Schoß und auf dieser Decke lag ein roter Kater und schlief.
Als der Japaner nun aufstehen wollte um auf Klo zu gehen, hat er den Kater ganz einfach in die Decke eingepackt und das gesammte Bündel von seinem Schoß herunter auf den Boden gestellt.
Absolut keine Reaktion des Katers.
Und ja, er atmete noch, ich hab nachgesehen.
Nach ca. 5min hatt sich der Kater immer noch nicht geührt und der Japaner war wieder zurück.
Nun passierte das selbe umgekehrt. Er nahm das Bündel wieder auf den Schoß und wickelte es aus. Am Ende sah alles aus wie vorher und der Kater hatte noch nicht mal den Kopf gehoben.
(in dem türkisen Bundel im Hintergrund liegt der Kater... irgendwo hab ich ein Video davon aber ich finde es nicht)
Das beängstigende: die Japaner fanden das putzig.
Ich weiß nicht ob in diesem Land einfach keiner mehr weiß wie eine Katze reagieren sollte oder ob es sie schlechtweg nicht interessiert.
Egal welches von beiden es ist, es erklärt warum diese Cafés trotz alle dem, sich immer noch so hoher Beliebtheit erfreuen.
Logisch erklärt das übrigens auch, warum es die Japaner schaffen eine so hohe Katzenquote in ihren Cafés unter zu bringen. Vorallem im Vergleich zu denen in Europa.
Ich glaube nicht, dass es sonst jemand schaffen würde über 20 Katzen in einer Dreizimmerwohnung unter zu bringen.
Budapest hat ein ganz süßes, relativ großes in der Nähe der Bassilika, Berlin hat ein kleines, mit ich glaube lediglich zwei Katzen und in Beijing habe ich auch so einige gesehen.
(Ist euch mal mein Hang zu Städten mit "B" aufgefallen? Nur so am Rand...)
Nun, sie alle haben dem Original gegenüber einen großen Vorteil, ihre Katzen sind echt.
Versteht mich nicht falsch, die Katzen in dem Catcafe waren auch "echt", in dem Sinne, dass sie geatmet haben und am Leben waren, aber alles andere...
Sie hatten überhaupt keinen Spiel- oder Jagdtrieb mehr. Glaubt mir, ich hab es versucht...
Ob es ihnen schlicht und ergreifend ausgetrieben wurde oder ob sie, wie ich glaube, einfach alle auf irgendeiner Droge sind, kann ich so nicht sagen. Aber als Katzenbesitzerin tat mir dieser Anblick in der Seele weh.
Der einzige Moment wo wenigens ein paar von ihnen lebendig gewirkt haben, war als ich ihnen ein paar Leckerlies gab.
Allerdings war auch das eher Zombiehaft. Sie rochen das Essen, kamen zu mir und blieben vor mir stehen.
Wenn ich es doch jemand anderen gegeben habe: Okay...
Wenn sie es bekommen haben: (ein bisschen fröhlichereres) Okay.
Kommt schon, selbst wenn ihr keine Katzenbesitzer seit, wisst ihr das dies kein natürliches Verhalten ist.
Wenn sie sich nicht gerade nicht um Essen gestritten haben, haben sie etweder Dinge angestarrt, sind spazieren gegangen (keine Sorge, dass waren nicht viele) oder haben irgendwo geschlafen.
Wenn du sie vorher gefüttert hast, sind sie vorzugsweise direkt auf dir drauf eingeschlafen.
Nach meiner Leckerlieaktion lagen drei Katzen auf meinem Schoß.
(das Bild entstand ein bisschen später da war die weiße schon weiter gerobbt)
Allerdings kann auch das gruselig sein.
Ein Japaner neben mir hatte eine Decke auf dem Schoß und auf dieser Decke lag ein roter Kater und schlief.
Als der Japaner nun aufstehen wollte um auf Klo zu gehen, hat er den Kater ganz einfach in die Decke eingepackt und das gesammte Bündel von seinem Schoß herunter auf den Boden gestellt.
Absolut keine Reaktion des Katers.
Und ja, er atmete noch, ich hab nachgesehen.
Nach ca. 5min hatt sich der Kater immer noch nicht geührt und der Japaner war wieder zurück.
Nun passierte das selbe umgekehrt. Er nahm das Bündel wieder auf den Schoß und wickelte es aus. Am Ende sah alles aus wie vorher und der Kater hatte noch nicht mal den Kopf gehoben.
(in dem türkisen Bundel im Hintergrund liegt der Kater... irgendwo hab ich ein Video davon aber ich finde es nicht)
Das beängstigende: die Japaner fanden das putzig.
Ich weiß nicht ob in diesem Land einfach keiner mehr weiß wie eine Katze reagieren sollte oder ob es sie schlechtweg nicht interessiert.
Egal welches von beiden es ist, es erklärt warum diese Cafés trotz alle dem, sich immer noch so hoher Beliebtheit erfreuen.
Logisch erklärt das übrigens auch, warum es die Japaner schaffen eine so hohe Katzenquote in ihren Cafés unter zu bringen. Vorallem im Vergleich zu denen in Europa.
Ich glaube nicht, dass es sonst jemand schaffen würde über 20 Katzen in einer Dreizimmerwohnung unter zu bringen.
Freitag, 20. März 2015
HK Tag 1: Shopping und Stars und Knie die nicht wollen
Große Klappe und nichts dahinter...
Also das mit dem spät schlafen gehen hab ich geschafft, allerdings bin ich danach ebenso spät wieder aufgestanden...
Woher soll ich denn wissen, dass durch dieses Mini-Fenster in meinem Zimmer gar kein Licht rein kommen kann, weil das nächste Haus viel zu nah dran ist?
Und seht es mal so: Zum ersten Mal seit einer Woche habe ich nicht jedes Mal wenn ich 5min Ruhe habe das Bedürfnis ein zu schlafen. Das muss doch auch was wert sein.
Abgesehen davon, haben meine Knie die letzte Woche leider nicht ganz so gut überstanden, wie ich es gerne gehabt hätte und somit wird dieser Trip wohl etwas ruhiger ablaufen als üblich...
Danke an das Me-from-the-past, dass sich damals schon gedacht hat: "Ein paar mehr Tage werden wohl nicht schaden".
Mal abgesehen von dem absolut miesen Start heute morgen (oder eher Mittag), verlief der Rest des Tages eigentlich ganz gut.
Ich hab in Kowloon Park gefrühstückt und mir die Avenue of Comic Stars angesehen (YAY!).
Und bin dann einfach willkürlich kreuz und quer durch das Viertel gelaufen. Ich liebe es so meine ersten Tage in neuen Städten zu verbringen, nach dem Motto "Oh! Das sieht nett aus, da gehen ich lang!". Ich habe zwar auch meistens einen Stadtplan in der Tasche, so für den Notfall, aber ich sehe wirklich selten drauf. Es ist auch ein gutes Training für den Orientierungssinn. Und man bekommt ein gutes Gefühl für die Proportionen einer Stadt.
Ich habe so heute einige total süße Läden gefunden und Wechselstuben in Seitengassen, die wesentlich bessere Kurse anboten.
Mal abgesehen von diesem leckeren Kuchen ♥
Irgendwie bin ich dann auch gegen 7 am Wasser gewesen und da ich wusste, dass dort
1. Die (richtige) "Avenue of Stars" ist
und
2. Um 20Uhr die Lichtershow "Symphony of lights" stattfindet,
bin ich gleich mal in der Gegend geblieben ;)
Die Avenue of Stars war wie zu erwarten nicht ganz soooo interessant. Viele Handabdrücke von vielen Menschen, die mir absolut rein gar nichts sagten... Aber ein oder zwei hab ich dann doch wieder erkannt~
Und wenigstens gabs auch noch ein paar coole Statuen.
Die Symphonie of Lights ist, wie mir bereits vorher berichtet wurde, seeeeeehr kitschig. Wirklich seeeeehr kitschig. Aber trotzdem sehenswert!
Der Anblick von Central Hongkong ist so schon sehenswert und wenn die Lichter dann auch noch im Tackt zur Musik blincken, dann hat man mich definitiv auf seiner Seite :D
Da ich danach noch immer so viel Energie hatte (kein Wunder wenn man so lange schläft), habe ich mich freudig dafür entschieden, doch noch den Nachtmarkt suchen zu gehen.
Im Grunde genommen ist der Nachtmarkt von Hongkong nicht anders als alle anderen Nachtmärkte die ich bisher in Asien besucht hatte.
Ob nun in Kambotscha oder Thailand.
Es war trotzdem schön, durch die Stände zu schländern und ein paar sinnlose Dinge ein zu kaufen. Naja, ein paar erste Mitbringsel und ein paar von diesen "muss ich sowieso einkaufen!"-Dingen waren auch dabei ;)
Zum Abschluss gabs dann noch eine Art etwas größere Dumplings.
Sau lecker die Teile UND billig.
Mein neues Motto: Für mehr Streetfood!
Also das mit dem spät schlafen gehen hab ich geschafft, allerdings bin ich danach ebenso spät wieder aufgestanden...
Woher soll ich denn wissen, dass durch dieses Mini-Fenster in meinem Zimmer gar kein Licht rein kommen kann, weil das nächste Haus viel zu nah dran ist?
Und seht es mal so: Zum ersten Mal seit einer Woche habe ich nicht jedes Mal wenn ich 5min Ruhe habe das Bedürfnis ein zu schlafen. Das muss doch auch was wert sein.
Abgesehen davon, haben meine Knie die letzte Woche leider nicht ganz so gut überstanden, wie ich es gerne gehabt hätte und somit wird dieser Trip wohl etwas ruhiger ablaufen als üblich...
Danke an das Me-from-the-past, dass sich damals schon gedacht hat: "Ein paar mehr Tage werden wohl nicht schaden".
Mal abgesehen von dem absolut miesen Start heute morgen (oder eher Mittag), verlief der Rest des Tages eigentlich ganz gut.
Ich hab in Kowloon Park gefrühstückt und mir die Avenue of Comic Stars angesehen (YAY!).
Und bin dann einfach willkürlich kreuz und quer durch das Viertel gelaufen. Ich liebe es so meine ersten Tage in neuen Städten zu verbringen, nach dem Motto "Oh! Das sieht nett aus, da gehen ich lang!". Ich habe zwar auch meistens einen Stadtplan in der Tasche, so für den Notfall, aber ich sehe wirklich selten drauf. Es ist auch ein gutes Training für den Orientierungssinn. Und man bekommt ein gutes Gefühl für die Proportionen einer Stadt.
Ich habe so heute einige total süße Läden gefunden und Wechselstuben in Seitengassen, die wesentlich bessere Kurse anboten.
Mal abgesehen von diesem leckeren Kuchen ♥
Irgendwie bin ich dann auch gegen 7 am Wasser gewesen und da ich wusste, dass dort
1. Die (richtige) "Avenue of Stars" ist
und
2. Um 20Uhr die Lichtershow "Symphony of lights" stattfindet,
bin ich gleich mal in der Gegend geblieben ;)
Die Avenue of Stars war wie zu erwarten nicht ganz soooo interessant. Viele Handabdrücke von vielen Menschen, die mir absolut rein gar nichts sagten... Aber ein oder zwei hab ich dann doch wieder erkannt~
Und wenigstens gabs auch noch ein paar coole Statuen.
(erkennt ihr das Schwein wieder? ;) )
(Berliner Bär!)
Die Symphonie of Lights ist, wie mir bereits vorher berichtet wurde, seeeeeehr kitschig. Wirklich seeeeehr kitschig. Aber trotzdem sehenswert!
Der Anblick von Central Hongkong ist so schon sehenswert und wenn die Lichter dann auch noch im Tackt zur Musik blincken, dann hat man mich definitiv auf seiner Seite :D
Da ich danach noch immer so viel Energie hatte (kein Wunder wenn man so lange schläft), habe ich mich freudig dafür entschieden, doch noch den Nachtmarkt suchen zu gehen.
Im Grunde genommen ist der Nachtmarkt von Hongkong nicht anders als alle anderen Nachtmärkte die ich bisher in Asien besucht hatte.
Ob nun in Kambotscha oder Thailand.
Es war trotzdem schön, durch die Stände zu schländern und ein paar sinnlose Dinge ein zu kaufen. Naja, ein paar erste Mitbringsel und ein paar von diesen "muss ich sowieso einkaufen!"-Dingen waren auch dabei ;)
Zum Abschluss gabs dann noch eine Art etwas größere Dumplings.
Sau lecker die Teile UND billig.
Mein neues Motto: Für mehr Streetfood!
Labels:
Avenue of Stars,
Berliner Bär,
China,
Comic Stars,
Demet in Japan,
Dumplings,
Essen,
Hongkong,
Karte,
Knie,
Kowloon Park,
Nachtmarkt,
Reisen,
Shopping und Stars,
Symphonie of Lights
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