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Montag, 23. März 2015

HK Tag 4: Eine Fährfahrt die ist lustig, eine Fährfahrt die ist schön

Heute drehte sich alles darum, meinem geliebten Großstadtjungel zu entfliehen auf eine kleine einsame abgelegene Insel.
Naja, so einsam war sie nicht. Aber abgelegen und klein!
Cheung Chau hieß diese kleine Insel des Glücks und gehört offiziell noch zu Hongkong.
Aber fangen wir am Anfang an, heute Mittag habe ich eine ehemalige Austauschschülerin und Freundin meines kleinen Bruders getroffen, Chichi.
Sie lebt zwar in China, arbeitet wie viele aus den Grenzgebieten aber in Hongkong.
Chichi hatte vorgeschlagen nach Cheung Chau zu fahren, weil es dort ihre Lieblings Fishballs gibt und das beschreibt im Grunde genommen unseren gesammten Tag ziemlich treffend.
Da der Tag weder Geschichtliche noch sonstliche Höhepunkte hatte, aber trotzdem hier Erwähnung finden soll, hier der Tag zusammen gefasst in Essen:

Als erstes FISHBALLS

als nächstes getrockneter Fisch, den haben wir zwar nicht gegessen, aber es gab ihn trotzdem überall~

Gebäck gefüllt mit rote Bohnenpaste, leider ohne Arale dazu.

Crashed Ice mit Melonen und Blaubeersirup

Die Innereien einer Kuh

fritiertes Eis

Seafood Menü mit Fish und Garnelen

Und dazu ein kühles erfrischendes Bier! Das ist übrigens Chichi ;)


Mein Schädel brummt und in 3h muss ich das Hostel verlassen um zum Flughafen zu fahren.
Die Down-Seiten vom Reisen...
Außerdem bin ich ab morgen dann vorerst in China und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich gute funktionierende Wege gefunden habe, die dortige Internetsperre zu umgehen...
Im Worst-Case-Szenario, hören wir uns am 1.4. wieder, wenn ich in Japan angekommen bin.
Drückt mir die Daumen!

Freitag, 20. März 2015

HK Tag 1: Shopping und Stars und Knie die nicht wollen

Große Klappe und nichts dahinter...
Also das mit dem spät schlafen gehen hab ich geschafft, allerdings bin ich danach ebenso spät wieder aufgestanden...
Woher soll ich denn wissen, dass durch dieses Mini-Fenster in meinem Zimmer gar kein Licht rein kommen kann, weil das nächste Haus viel zu nah dran ist?
Und seht es mal so: Zum ersten Mal seit einer Woche habe ich nicht jedes Mal wenn ich 5min Ruhe habe das Bedürfnis ein zu schlafen. Das muss doch auch was wert sein.
Abgesehen davon, haben meine Knie die letzte Woche leider nicht ganz so gut überstanden, wie ich es gerne gehabt hätte und somit wird dieser Trip wohl etwas ruhiger ablaufen als üblich...
Danke an das Me-from-the-past, dass sich damals schon gedacht hat: "Ein paar mehr Tage werden wohl nicht schaden".
Mal abgesehen von dem absolut miesen Start heute morgen (oder eher Mittag), verlief der Rest des Tages eigentlich ganz gut.
Ich hab in Kowloon Park gefrühstückt und mir die Avenue of Comic Stars angesehen (YAY!).





 Und bin dann einfach willkürlich kreuz und quer durch das Viertel gelaufen. Ich liebe es so meine ersten Tage in neuen Städten zu verbringen, nach dem Motto "Oh! Das sieht nett aus, da gehen ich lang!". Ich habe zwar auch meistens einen Stadtplan in der Tasche, so für den Notfall, aber ich sehe wirklich selten drauf. Es ist auch ein gutes Training für den Orientierungssinn. Und man bekommt ein gutes Gefühl für die Proportionen einer Stadt.
Ich habe so heute einige total süße Läden gefunden und Wechselstuben in Seitengassen, die wesentlich bessere Kurse anboten.
Mal abgesehen von diesem leckeren Kuchen ♥
Irgendwie bin ich dann auch gegen 7 am Wasser gewesen und da ich wusste, dass dort
1. Die (richtige) "Avenue of Stars" ist
und
2. Um 20Uhr die Lichtershow "Symphony of lights" stattfindet,
bin ich gleich mal in der Gegend geblieben ;)
Die Avenue of Stars war wie zu erwarten nicht ganz soooo interessant. Viele Handabdrücke von vielen Menschen, die mir absolut rein gar nichts sagten... Aber ein oder zwei hab ich dann doch wieder erkannt~
Und wenigstens gabs auch noch ein paar coole Statuen.

  (erkennt ihr das Schwein wieder? ;) )

  (Berliner Bär!)


Die Symphonie of Lights ist, wie mir bereits vorher berichtet wurde, seeeeeehr kitschig. Wirklich seeeeehr kitschig. Aber trotzdem sehenswert!
Der Anblick von Central Hongkong ist so schon sehenswert und wenn die Lichter dann auch noch im Tackt zur Musik blincken, dann hat man mich definitiv auf seiner Seite :D




Da ich danach noch immer so viel Energie hatte (kein Wunder wenn man so lange schläft), habe ich mich freudig dafür entschieden, doch noch den Nachtmarkt suchen zu gehen.
Im Grunde genommen ist der Nachtmarkt von Hongkong nicht anders als alle anderen Nachtmärkte die ich bisher in Asien besucht hatte.
Ob nun in Kambotscha oder Thailand.


Es war trotzdem schön, durch die Stände zu schländern und ein paar sinnlose Dinge ein zu kaufen. Naja, ein paar erste Mitbringsel und  ein paar von diesen "muss ich sowieso einkaufen!"-Dingen waren auch dabei ;)

Zum Abschluss gabs dann noch eine Art etwas größere Dumplings.
Sau lecker die Teile UND billig.
Mein neues Motto: Für mehr Streetfood!


Donnerstag, 19. März 2015

I'm BACK! Back in BLACK!

oder auch in ein paar anderen Farben, aber viele sind es nicht. ;)
Ich habe mich entschieden diesen Blog wieder auf zu nehmen, da ich nach all dieser Zeit zum ersten Mal und sogar für ein bisschen längere Zeit, nach Japan zurück kehre.
Nachdem ich in der Zwischenzeit meinen Bachelor in Germanistik gemacht habe und einige andere Dinge (siehe die anderen Blogs dieses Acounts), werde ich nun ab dem 2.4. ein drei monatiges Praktikum beim Goethe Institut Osaka machen.
Ja, ich weiß, der ewige Praktikant... aber hoffentlich nicht mehr für lange!
Bevor ich nun allerdings mein Praktikum in Osaka antrete, habe ich noch 2 Wochen zeit. Und wie ich nach eingehender Recherche raus gefunden habe: ein Trip nach China ist gar nicht soooo teuer.
Da ich für diesen "Ausflug", allerdings keinen eigenständigen Blog aufmachen möchte, werdet ihr hier alles über meine Reise mitlesen müssen, bevor wir zurück zu dem "Hauptthema" kommen.
Ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel.
Da ich allerdings bereits in China bin, könnt ihr warscheinlich eh wenig dagegen machen :D

Aber wie bin ich nach China gekommen und was ist bisher passiert? Fragt ihr euch vielleicht.
Nun, in den letzten 58 Stunden habe ich 3 Länder und 5 Flughäfen betreten und ich kann euch sagen... oiii...


Kurz zusammen gefasst: Alle hatten WiFi (YAY!), wobei Tegel der Einzige war, der es nicht eigenständig zur Verfügung stellte, sondern es zur Telekom auslagerte und diese  dem ganzen eine Zeitliche Begrenzung zuwies. Negativ viel auch Shanghai auf, da es in China liegt, war es das einzige indem ich nicht die Zeit mit Facebook und Twitter totschlagen konnte. Und auch Blogger funktionierte nicht, sonst hättet ihr diesen Beitrag bereits dort bekommen. Wenigstens lief 9gag?
Shanghai (Pudong) war auch sonst kein guter Flughafen. Unübersichtlich und die Informationsweiterleitung lies auch zu wünschen übrig... Mein Flugzeug und viele andere,  hatten Verspätung und Niemand konnte angemesse Antworten geben. Mal abgesehen davon, dass die netten Angestellten probleme hatten meine Fragen zu verstehen. Und mein Englisch ist jetzt wirklich nicht schlecht!
Ihr seht... Shanghai (Pudong) war definitiv nicht mein Flughafen...
Dafür bin ich ein neuer Fan vom Flughafen in Helsiki. Dort hatte ich bisher meine beste und einfachste Umsteigezeit.


Wobei Hongkong heute ebenfalls gut war, auch wenn ich mich sehr beeilen musste und nicht so viel Zeit hatte um mich um zu sehen.
Dies alles führt uns allerdings zu einer Frage, die ihr euch immer noch fragen dürftet:
Warum zur Hölle habe ich fast DREI Tage gebraucht um von Berlin nach Hongkong zu kommen?
Nun, dies hat eine ganz einfache kosten bezogene Antwort.
Es war wesentlich billiger, die Flugeinheit Berlin - Osaka, Osaka - Berlin und die Einheit Osaka - Hongkong - Shanghai - Peking - Osaka separat von einander zu buchen.
Da der Flieger in Osaka allerdings relativ spät ankam, musste ich die Nacht über die Zeit tot schlagen. Also hab ich mich dafür entschieden den Flughafen zu verlassen und in einer Herberge zu Schlafen. Wesentlich entspannter.


Dazu kam lustigerweise auch noch, dass eine Freundin von mir genau an diesem Tag in Osaka war und ich sie so treffen konnte. Ich habe also gestern mein Zeug ins Hostel gebracht und war dann in Osaka mit Ne-chan und ein paar ihrer Freunde wiederum zum Abendessen verabredet.
Alles in allem ein sehr netter Abend, mit sehr viel leckerem Essen! Und Bier!
Gestern war schließlich St. Patricks Day und wie kann man den vorbei gehen lassen ohne zumindest ein Bier zu trinken? ;)
Heute morgen ging es dann wieder zurück zum Flughafen und weiter nach Hongkong über Shanghai.

 
Und nun? Nun liege ich in meinem Bett in meinem Hostel und sollte eigentlich schlafen, aber stattdessen schreibe ich endlich diesen Post und seh mir im TV eine Dokumentation über den Kosmos an.
Schlaf ist was für Anfänger!